Veränderungen
Ähnlich wie in unserer Kirche in Leopoldstal, und ebenso in den Kirchen benachbarter Kirchengemeinden (z. B. in Horn, Wöbbel und Reelkirchen), haben wir im Kirchenvorstand entschieden, den Bereich der Gottesdienst-Begleitung des Küsterdienstes in Veldrom zukünftig ehrenamtlich durchzuführen. Dies ist mit einer Stundenreduktion des dortigen Küsterdienstes verbunden. Die finanzielle Lage der Kirchengemeinde macht diesen Schritt notwendig, schließlich müssen wir in den nächsten Jahren aufgrund geringerer Einnahmen 30 % unseres Haushalts einsparen.
In einem Gespräch haben wir unsere bisherige Küsterin Tanja Mikus darüber informiert und ihr angeboten, den Küsterdienst unter den veränderten Bedingungen weiterzuführen. Es war unsere Hoffnung, dass sie bereit ist, den Dienst auch in reduzierter Gestalt wahrzunehmen. Leider hat sie unser Angebot nicht angenommen.
Wir danken Tanja Mikus deshalb sehr für die Arbeit, die sie in Veldrom und für die Kirchengemeinde Leopoldstal geleistet hat und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.
Ebenso haben wir entschieden, die Grün- und Außenpflege rund um die Kirche Veldrom zukünftig ehrenamtlich zu bestreiten. Wir danken Dietmar Mikus für seine Arbeit in diesem Bereich für unsere Kirchengemeinde. Auch ihm wünschen wir für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen.
Pfarrer Gregor Bloch
In eigener Sache
Wer erinnert sich noch? Vor 60 Jahren wurde in Veldrom der Grundstein für eine evangelische Kirche gelegt. Der damalige Pfarrer Wilhelm Beermann hat sich mit starker Unterstützung der gesamten Bevölkerung aus Feldrom (!) und Veldrom für den Bau eingesetzt. Der Gemeinderat von Veldrom mit seinem Bürgermeister Rudolf Faulstich hat das Grundstück an der Schule zur Verfügung gestellt – vor allem die Nähe zum Friedhof dürfte den Ausschlag gegeben haben.
Familiengottesdienst (Oster-)Frühstücks-Gottesdienst, Swing-Gottesdienst, Nachbarschafts-Gottesdienst, klassische Morgen- und Abend-Gottesdienste, Feiertags-Gottesdienste – all diese vielfältigen Gottesdienst-Formate haben im relativ kurzen Zeitraum zwischen März und Juni in der ev. Kirche Veldrom stattgefunden. Veranstaltungen, die gezeigt haben, dass man Gottesdienst in unterschiedlicher und lebendiger Weise feiern kann. Monoton dasselbe gab es jedenfalls keineswegs.
Bis auf wenige Ausnahmen war der Gottesdienstbesuch jedoch insgesamt enttäuschend. Manchmal kamen nur zwei Teilnehmende zum Gottesdienst zusammen. Der Kirchenvorstand hat darüber deshalb intensiv beraten. Es herrscht die allgemeine Übereinkunft, darauf angesichts immer knapper werdender Ressourcen reagieren zu müssen. Nach dem Sommer wird der Gottesdienst in Veldrom deshalb erst einmal nur alle zwei Monate stattfinden – in der Regel in den geraden Monaten, wobei Ausnahmen selbstverständlich vorkommen können. Der Kirchenvorstand ist aber zugleich bereit, die Anzahl der Gottesdienste wieder zu erhöhen, sobald sich die Gottesdienstteilnahme wieder substanziell ändert.
Leopoldstal und des Förderverein „Ev. Kirche Veldrom“ wurde ein großer Erfolg.
Die Ev. Kirche in Veldrom war bei dem Festgottesdienst bis auf den letzten Platz gefüllt.
Pfarrer Dr. Bloch freute sich über den großen Zuspruch, der sonst oft nur an den großen Feiertagen, wie Ostern und Weihnachten ist.
Unterstützt wurde die Predigt durch Pfarrer i. R. S. Franzen der sich freute nach 26 Jahren wieder in Veldrom am Altar stehen zu dürfen. Er hatte 22 Jahre die Pfarrstelle in Veldrom betreut.
Kirchenvorstand und Förderverein hatten ein Grill- und Kuchen-Buffet vorbereitet, das keine Wünsche offen ließ. Der gemischte Chor Leopoldstal, mit dem Chorleiter Maik Friesen, unterstützte den Gottesdienst. Und Dr. Martin, an Klavier und Orgel, trug ebenfals zum Gelingen des Festgottesdienstes bei.
Allen Helferinnen und Helfern die zu diesem unvergesslichen Erlebnis beigetragen haben herzlichen Dank.
Manfred Robrecht
