In anderen Kulturen wird der Begriff „Beerdigung“ wörtlich genommen; das Grab wird von den Angehörigen zugeschaufelt, der Verstorbene „beerdigt“. Symbolisch ist bei uns der dreimalige Erdwurf geblieben. Damit wird die Endgültigkeit des Abschieds deutlich. Was da in der Erde liegt, ist nicht der Mensch, nicht das Leben mit dem man sein Leben geteilt hat, sondern „Erde zur Erde, Asche zur Asche, Staub zum Staube!“ Hilfreich ist hier auch wieder ein feststehender Ritus, den jeder kennt, Lesung eines Psalms, ein Trostwort aus der Bibel, Vater Unser, Segen.
Gleichbehandlung
Als Pfarrer machen wir bei denTrauerfeiern keine Unterschiede, ob reich oder arm, bekannt oder unbekannt, große Familie oder nur einige wenige Bekannte. Es ist hilfreich, wenn da der Rahmen der Trauerfeier nicht immer neu ausgehandelt werden muss!