Wir kennen drei Formen der Taufe - die Säuglings-, Kinder- und Erwachsenentaufe. Jede dieser Formen akzentiert einen Aspekt der Taufe.

In der Säuglingstaufe liegt das Gewicht darauf, dass Gott uns liebt, ohne dass wir etwas dazu leisten können. Es fehlt ihr aber die Zustimmung des Täuflings. Sie wird später erfragt werden müssen, z.B. bei der Konfirmation.

Bei der Erwachsenentaufe geht Unterricht voraus. Glaube will verstanden sein. Hier geht es um bewusstes Annehmen von Gottes Geschenk: "Ich freue mich, dass ER mich liebt!" Manchmal ist bei dieser Form der Taufe der Aspekt der eigenen Entscheidung sehr oder zu stark betont.
In der Kindertaufe werden Kinder getauft, nachdem sie altersgemäß unterrichtet worden sind. Der Vorteil dieser Form liegt darin, dass Kinder ab ca. dem 5. Lebensjahr so eine eigene Erinnerung an ihre Taufe haben: "Ich bin getauft worden!"