KT Qualitaetsmanagement 2014„Arche Noah“ und „Regenbogen“, zwei evangelische Kindertagesstätten –  und zwei Buchstaben:  „QM“. Gemeint ist: Beide Kindertageseinrichtungen sind gut in ihrer Arbeit. Aber sie wollen erreichen, dass das Gute noch besser wird. Das soll durch ein „Qualitätsmanagement“ (QM) geschehen.
Getreu dem Motto: „Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: finde ihn“ (Thomas Alva Edison, Erfinder und Unternehmer). Um das lohnende Ziel einer Qualitäts(weiter-)entwicklung zu erreichen, sind nach vorgegebenen Prozessabläufen Standards in gemeinsamen Arbeitszirkeln zu entwickeln.  „QM“ läuft über zwei Jahre. Selbstverständlich neben dem „Tagesbetrieb“, denn der wird im Interesse der Kinder und Eltern ungestört und kompetent weiterlaufen.

Im ersten Jahr stehen Themen wie ein evangelisches Profil, Leitbild und Personalqualifizierung auf der Agenda. Im zweiten Jahr geht es um pädagogische „Kernprozesse“, also um die weitere inhaltliche Ausgestaltung des Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrages.  Darunter fallen zum Beispiel Themen wie die Aufnahme und Eingewöhnung der Kinder und vielseitige Bildungsangebote in beiden Einrichtungen.  Bei allen Überlegungen geht es nicht darum, pädagogische Konzeptionen von der Stange zu entwickeln. Beiden pädagogischen Einrichtungen liegt daran, durch individuelle Kompetenzen wahrnehmbar zu bleiben.  Schließlich sollen die Kleinen, die ihnen anvertraut sind, optimal gefördert werden. Und auch die Eltern, die beiden kirchlichen Einrichtungen vertrauen und zu Recht von einer bestmöglichen außerfamiliären Begleitung ihres Nachwuchses ausgehen, möchte man nicht enttäuschen. Damit alles,  was zeitaufwändig entwickelt wurde, später nicht nur auf dem „geduldigen Papier“ stehen bleibt, sondern „gelebt“ wird, dafür sorgen nicht einfach Abhaklisten. Vielmehr unterziehen sich die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogenannten Evaluationen. Das sind moderierte Prozesse, die zur Überprüfung anhalten. Der Gemeindebrief wird über die weitere Entwicklung informieren.
Arnold Pöhlker