Regenbogenfisch als zweifacher Glücklich-Macher

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IMG 9274Kinder wollen laufen, klettern, spielen oder einfach auch mal nur träumen. Das konnten die Kleinen der „Bären“, „Spatzen“ und „Pinguine“ aus den Kita-Gruppen der „Arche Noah“ beim Sommerfest auf dem herrlichen Naturspielplatz. Spätsommerliches Wetter bot dafür allerbeste Voraussetzungen. Erholung im Grünen nutzten auch die vielen Eltern und Familien.

Mit einem Stabpuppenspiel vermittelten die Schulanfänger eindrucksvoll, was es bedeuten kann, sich und andere durch das Teilen glücklich zu machen. Schenken, so die Erkenntnis des „Regenbogenfisches“, bedeutet nicht nur ein Hergeben, sondern auch die Erfahrung, etwas an Glück zurückzubekommen. Mit unterschiedlichen Figuren, individuell gebastelt aus verschiedenen Materialien, spielten die Schulanfänger die Geschichte des Regenbogenfisches auf der Bühne im Gemeindehaus nach. Dabei gingen sie mit voller schauspielerischer Konzentration zu Werke. Tosender Beifall der Eltern und Familienangehörigen war ihr Lohn.
Pastorin Daniela Brinkmann erzählte den Kindern und Eltern, was es bedeutet, behütet und beschützt – eben gesegnet – zu sein. Dabei bezog sie die Kinder in ihre Erzählung mit ein. Und die hatten sogleich auch viele hilfreiche Antworten parat.
Ein wichtiger Programmpunkt war das gemeinsame Kennenlernen der Kinder und Eltern zu Beginn des neuen Kindergartenjahres. Der Leiter der Ev. Kindertagesstätte, Thomas Schäpe, stand zusammen mit den Erzieherinnen gern Rede und Antwort über das Konzept der „Arche Noah“. Welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und welches Wissen werden vermittelt? Wie verändern sich die Kinder im Kindergarten im Verhältnis zu Gleichaltrigen? Was bedeutet Gemeinschaft? Wer spricht mit den Kleinen über Gefühle, Einsamkeit, über falsche und richtige Freunde, über Geborgenheit? Solche und viele andere Fragen bewegen verständlicherweise Eltern und Familien, wenn sie ihr Kind das erste Mal zunächst ihnen fremden Menschen in einer Kindertagesstätte anvertrauen. Für Maja und Mia ist klar, was sie von der „Arche Noah“ halten. Wie ihre Tante Elke Giebe betonte, seien ihre Nichten enttäuscht, dass sie nicht jeden Tag in die Kita gehen können.
Ein gutes Fest braucht auch Unterstützer. Dazu fanden sich Eltern, die leckeren Kuchen zum gemeinsamen Kaffeetrinken beisteuerten.
Basisdemokratisch vollzog sich die Wahl des Elternbeirates, die an eine Volksabstimmung im alten Griechenland unter freiem Himmel erinnerte. Mit einem guten Wahlergebnis im Rücken engagieren sich wieder Mütter für die Belange der Kita Arche Noah.