AN Starke-Kinder

Am 2. März hieß es „Leinen los" in der evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah. Das Schiff lag abfahrbereit im Gemeindehaus und wartete auf die Besatzung. Die Familien der Kita wurden angeheuert und für ihren Dienst auf der „Hoppetosse" mit einem Piratentuch bekleidet. Das Schiff setzte sich in Bewegung. Auf ihren Plätzen angekommen, griffen die Eltern nach den Rudern und mussten nach den Kommandos des Kapitäns, im Takt von „Atte Katte Nuwa" rudern, was das Zeug hält. Dass es sich hierbei um Ruder in der Fantasie handelte, tat dem Spaß keinen Abbruch. Voller Begeisterung machten alle mit und bewegten sich im Takt der Wellen und des Sprechgesanges hin und her. Es begann eine Reise mit vielen Erlebnissen und Abenteuern. Die gemeinsame Reise zum Taka-Tuka-Land war der Abschluss eines Projekts in der Kita Arche Noah. Die Kinder spielten, bastelten, hörten Geschichten und machten Fantasie- und Bewegungsreisen zur Geschichte „Pippi im Taka-Tuka-Land.

Die Gäste werden angeheuert An die Ruder Alle rudern mit Auf unserer gemeinsamen Reise mit den Eltern konnten die Kinder nun zeigen, was sie alles gemacht haben. Eingerahmt wurde die Reise zum Taka-Tuka- Land von Liedern, die während des Projektes gesungen wurden. Es wurde die Geschichte vom „müden Seemann" und von „5 Piraten und einem Kapitän" musikalisch erzählt. Spätestens beim Lied „Hey Pippi Langstrumpf" sangen alle voller Freude mit.
Nach dem langen Rudern meldete sich der Hunger bei der Besatzung. Bevor es zu einer Meuterei der hungrigen Mäuler kam, gab es die Gelegenheit zum Angeln von Fischen. Die jüngsten Kinder tanzten den Fischetanz und tauchten dazu im „Wasser" auf und ab. Sofort wurden die Angeln ausgeworfen, die Fische waren jedoch zu geschickt und wendig um der Besatzung an die Leine zu gehen. Alle mussten die Reise hungrig fortsetzen. Plötzlich war am Horizont eine Insel zu sehen. Diese Insel schien einladend zu sein und es wurde ein Landgang vereinbart. Auf der Insel wurden die Reisenden allerdings von Einwohnern begrüßt, die wenig freundlich mit ihren Säbeln rasselten. Eine Gruppe von Kindern hatte dafür einen Säbeltanz zum Lied „Seeräuber Opa Fabian" eingeübt.
Alle singen und bewegen sich mit Der müde Seemann wird geweckt Der Säbeltanz Die Besatzung der „Hoppetosse" beschloss, lieber von dieser Insel zu flüchten und sich rudernd auf den weiteren Weg zum Reiseziel zu machen. Die Ruderer legten sich kräftig ins Zeug, um möglichst schnell anzukommen. Immer wieder peitschten dabei die Wellen an die Bordwand und es musste aufgepasst werden, dass niemand über Bord geht. Nach langer schweißtreibender Fahrt lag endlich das Taka-Tuka-Land am Horizont. Von Weitem sah man bereits Pippi, die am Ufer stand, um die Gäste zu begrüßen. Pippi hatte zusammen mit ihren Freunden eine Show eingeübt. Dabei wurden Pferde hochgehoben, Turnübungen und eine waghalsige Leiterakrobatik gezeigt.
Mit vielen Eindrücken, die auf der schönen Reise gesammelt wurden, ging die Besatzung der „Hoppetosse" auf die Heimfahrt. Auch nach der Ausmusterung im Heimathafen ertönte am nächsten Tag in vielen Familien das „Atte-Katte-Nuwa" und der Kapitän wurde in der Kita mit einem freudigen „Jawohl Käpten" begrüßt.

Thomas Schäpe