Keramik-Werkstatt: Geheimnisvoller Eulenturm! Es hat wieder geklappt! Nachdem die letzte Keramikwerkstatt aufgrund von Corona von Januar 2021 in den Herbst verlegt werden musste, stand lange nicht fest, ob diese Auflage Anfang Januar stattfinden konnte. Trotz Corona-Maßnahmen fand die Werkstatt im 13. Jahr mit Kunsthandwerkerin Isolde Merker in der letzten Ferienwoche statt. Wie in den letzten Jahren wurde das Projekt auch dieses Mal durch die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur e. V. unterstützt. Eine so lange Zusammenarbeit ist nicht selbstverständlich, deshalb gilt ein besonderer Dank an Frau Merker und an die LAG. Nach den vielen Weihnachtsfeiern und nach Silvester freuten sich die elf Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren auf die erste Woche im neuen Jahr und damit auf das Keramik-Projekt. Hier konnte an drei Vormittagen mit Ton gearbeitet, sich mit Freund*innen getroffen und gespielt werden.

Dieses Jahr war der Eulenturm das Thema. Ausgedacht haben sich die Kinder Eulen und andere Tiere und Figuren, die unter der spitzen Haube des 400 Jahre alten Eulenturms an der ehemaligen Stadtbefestigung wohnen und haben diese aus Ton modelliert. Und wie in den Jahren vorher konnte jeder Künstler das Thema auch frei interpretieren. So entstanden Pilztürme, Häuser mit Gärten und Spielplätzen und die unterschiedlichsten Bewohner des Eulenturms. Wer weiß, ob nicht auch der Turm aus dem Märchen Rapunzel unter den fertigen Türmen ist... Aber nicht nur aus Ton wurde gebaut, in den Pausen wurde nicht nur gegessen und getobt, sondern es entstanden die schönsten Buden aus Stühlen, Tischen und Matten. So ist es nicht verwunderlich, dass auch ein Keramikturm an diesen Budenbau erinnert.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Kindern und Helfer*innen für ein sehr schönes Projekt in den Weihnachtstferien bedanken, das wieder viel Spaß gemacht hat. Allen Lesern wünsche ich, dass Sie und ihr das Beste aus 2022 macht.

Nils König