„Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland“ (Lyrics Zoff)

Nachdem wir im letzten Jahr eine Reise in die Niederlande unternommen haben, ging es in diesem Jahr ins schöne weit entfernte Sauerland und dort in das sehr komfortable Sport- und Tagungszentrum Hachen. Statt kalte Füße gab es Zentralheizung und statt fritierten Frikandeln leckeres gesundes Essen. Doch wir haben uns ja nicht nur zum genussvollen Schlemmen auf den Weg gemacht, sondern um den zweiten Teil der Sporthelferausbildung in Kooperation mit dem TV Horn – Bad Meinberg und dem KSB Lippe durchzuführen.

Nach den theoretischen Grundlagen vom ersten Teil stand in dieser Woche hauptsächlich eigenständiges Planen, Überlegen, Ausprobieren und Präsentieren im Mittelpunkt. So sollte in Kleingruppen eigenständig ein Projekt, Veranstaltung oder ein auf eine bestimmte Zielgruppe fokussiertes Angebot bis ins Detail geplant werden und am Ende der Woche entsprechend präsentiert werden. Auf dem Weg dahin standen natürlich auch noch andere theoretische und praktische Themenblöcke auf dem Programm. Im theoretischen Bereich wurden u.a. Themen wie Prävention von Sexueller Gewalt, Eigen- und Fremdwahrnehmung, gesetzliche Grundlagen und Prozesse und Phasen in Gruppen bearbeitet. Sicherheit im Sport, typische Stundenverläufe oder Knicklicht – Ball bildeten einen Teil der praktischen Inhalte.

Die angehenden Gruppenhelfer konnten im Verlauf der Woche immer wieder individuelle Erfahrungen bei der Planung und Anleitung von Spielen oder Übungen machen. Dass das gar nicht so einfach ist, wurde ganz schnell klar. Natürlich wurde nicht nur den ganzen Tag gearbeitet, sondern auch die Chance der umfangreichen Sportmöglichkeiten vor Ort genutzt. Ob man nun mit E – Bikes wirklich „Fahrrad“ fährt oder nur so tut, konnte bis heute nicht endgültig geklärt werden. Was ich noch Wichtiges erwähnen wollte: ja, ich habe beim Wizzard gewonnen!!! ;)

Jeden Tag rund um 15.00 Uhr gab es das kulinarische Highlight des Tages. Selbstgebackene Torte und Kuchen! Das Spielregeln auch fexibel ausgelegt werden können zeigte sich u.a. bei den abendlichen Bounceballrunden: Nein wir hauen uns nicht mit Schlägern, sondern spielen damit den Ball! Und bei Outdoormannschaftspielen werden NICHT die Nachwuchskicker einer anderen Gruppe zum Suchen der gegnerischen Fahne angestiftet!

Viel zu schnell verging diese Woche. Und die Rückreise musste angetreten werden. Dann bis zum nächsten Jahr! ... dann wieder in traditioneller, bekannter Form der Mitarbeiterschulung. Irgendwo auf dem Land, jaaanz weit draußen und nix Buffet, sondern Selbstversorgerhaus (heißt: selber Kochen und Putzen).

Angela Meier