Konfirmandentag zum Thema „Ein gerechtes Leben für alle“

Auch in diesem Jahr hieß es für alle Konfirmand_innen der Kirchengemeinden Horn, Leopoldstal und Bad Meinberg. Also trafen sich alle Betroffenen samt zuständigen Pfarrerinnen und Pfarrer, zwei Mitarbeitern der Ev. Jugend und der Koordinatorin der Veranstaltung in Horn Nach einem gemeinsamen Anfang in der Horner Kirche ging es zum „Arbeiten“ ins benachbarte Gemeindehaus.

In der ersten Übung: Weltverteilungsspiel rauchten dann die Köpfe und es wurde heiß diskutiert: Auf welchem Kontinent lebt denn die größte Anzahl an Menschen?Na, wer weiß es? Afrika? FALSCH! Asien wäre die korrekte Antwort. Die fünf Konfirmanden, die Australien bewohnen wollten wurde leider sofort aus statistischen Gründen vertrieben und mussten sich eine neue „Heimat“ suchen. Nächster Schritt: Wo befindet sich das größte Einkommen? Viele Menschen, großes Einkommen - gleich wieder FALSCH. Europa war hier ganz vorn dabei. Im letzten Schritt sollten die CO2-Emissionen ebenfalls verteilt werden. Um auch bei dieser Übung dem Nachhaltigkeitsaspekt Rechnung zu tragen wurden keine Luftballons, sondern wiederverwertbare Wolken aus Tonkarton benutzt. Jenga – mal anders hieß es dann in der nächsten Runde. Zentrales Thema hier: Die negativen Folgen, die unsere Erfolge auf das Leben anderer und ihre Länder haben. Dann endlich Pause!!! Dank vieler leckerer mitgebrachter Salate und Kuchen musste hier niemand verhungern. Eine große Scharr Konfis konnte bei einer Runde „Werwölfe“ nicht Nein sagen. Schon ging es wieder an die Arbeit. Es standen noch unterschiedliche Aspekte zum Thema auf dem Programm.

Die letzte Aufgabe an diesem Tag hatte es dann noch einmal in sich. Kreativ sein! Sehr zur Erleichterung aller Konfis gab es für die daheimgebliebenen Eltern einen Brief mit auf den Weg. Zuhause mussten also die nervigen Fragen wie „... und was habt ihr heute denn gemacht?“ oder „... was hast du denn gelernt?“ nicht beantwortet werden, denn es gab ja den Infobrief.

Angela Meier