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Evangelisch reformierte Kirchengemeinde Bad Meinberg

  • Evangelische Kirche in Bad Meinberg

Walter Schäfer geht in den Ruhestand

fr walter schaeferAbschied und Neuanfang ziehen sich durch das ganze Leben. Für die Meinberger Kirchengemeinde ist es wieder ein Verabschieden. Herr Walter Schäfer möchte jetzt in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen, nachdem er 16 Jahre bei der Kirchengemeinde als Hausmeister angestellt war.

Mich persönlich hat es bei dem Gespräch, das ich mit ihm hatte, sehr beeindruckt, wie er trotz all der vielen Arbeiten, die dieser Beruf mit sich brachte, zuerst all seine Dankbarkeit immer wieder betonte.
Dankbar, dass er durch Herrn Werner Rulle die Stelle sofort bekommen hat, dass Herr Rulle auch nach seinem Ausscheiden aus dem Kirchenvorstand immer einen Rat wusste, dankbar, dass der damalige Kirchenvorstand als Ansprechpartner für ihn da war.
Dankbar, nicht nur dass er 10 Jahre durch die Hacketruppen, die sich mit um den Friedhof und das Gemeindehaus kümmerten, Hilfe bekam, sondern bis heute Männer und Frauen sich jede Woche auf dem Friedhof einfinden und mit zupacken.
Dankbar für die Gemeinschaft und die gute Zusammenarbeit.
Arbeit gab es genug, er hat getan, was er schaffen konnte. Zu seinen Aufgaben gehörten die Pflegearbeiten auf dem Friedhof und an den Außenanlagen von Gemeindehaus, zwei Kindergärten und Wohnhäusern, die Anlage um die Kirche, dazu die Fahrzeuge wie Bulli oder Gartentrecker warten. Im Winter kam der Schneeräumdienst dazu für 12 Jahre. Alle diese Arbeiten hat er gerne gemacht, wie es auch in seinen handgeschriebenen Notizen zu lesen ist, denn sonst hätte er vor 2 Jahren schon die Rente eingereicht.
Inzwischen hat sich ein Nachfolger für ihn gefunden. Nur kurze Zeit bis zu dessen Einstellung und zu seiner Verabschiedung bleiben beiden, um den jungen Nachfolger in all diese vielfältigen Aufgaben einzuweisen.
Er wünscht sich, dass er ihm genug davon zeigen kann. Vor allem jedoch wünscht Herr Schäfer ihm, dass der Nachfolger bei seinem Start immer die Hilfe bekommt, die er braucht, und dass immer ein Ansprechpartner für ihn da ist. Er könnte sich sogar vorstellen, dass er aushilfsweise helfen würde, wenn noch eine zweite Kraft eingesetzt werden müsste. Was wieder dafür spricht, wie gerne er seinen Dienst getan hat bei gutem und oftmals weniger gutem Wetter. Langeweile hätte er nicht im Ruhestand. Denn auch zu Hause kann er viel in Haus und Garten und an der frischen Luft arbeiten.
Wir wünschen Herrn Schäfer, dass er genießen kann, was die Zukunft für ihn bereit hat. Mit dem Wunsch, dass er gesund bleibt und mit einem ganz großen Dank für seinen Fleiß und Arbeitswillen verabschieden wir ihn und wünschen einen erfüllten „Un“ruhestand.

 

Tobias Lohmeier hat seine neue Stelle angetreten

fr tobias lohmeierSo ein erfrischendes Gespräch mit dem jungen Nachfolger von Herrn Walter Schäfer, der jetzt in den Ruhestand geht, hat mir viel Spaß gemacht.
Tobias Lohmeier hat am 15. August seine neue Stelle angetreten. Eine kurze Zeit begleitet ihn noch Herr Schäfer und will ihm bei der Einarbeitung helfen, dann wird es ernst. „Da muss ich eben meine Routine alleine finden“, sagt Tobias. Ob er sich wohl Gedanken macht wegen all der anfallenden Arbeiten, verneint er und lacht, „weil doch dann der Tag ausgefüllt schneller rum ist“. Tobias Lohmeier ist 25 Jahre alt, der noch seine ganze Kraft fühlt und Lust an seinem Beruf hat. Nach der Schullaufbahn stand für ihn bald fest, dass es ein Beruf „Im Grünen“ sein muss, denn nur drinnen könnte er sich nicht vorstellen zu arbeiten. Bevor er sich bei der Kirchengemeinde Bad Meinberg beworben hat, hat er seine Ausbildung als Baumschulist in einer größeren Gärtnerei gemacht, die ihn nicht übernehmen konnte. Sowie auch der nächste Gartenbaubetrieb in Detmold. Als er hörte, dass die Kirchengemeinde eine Fachkraft aus der Gärtnerfachrichtung suchte, bewarb er sich, eine „Initativbewerbung“ wie er es nennt und freute sich, dass er die Stelle schließlich bekommen konnte. Tobias Lohmeier hat einen offenen Blick, ist tatkräftig und motiviert und hat in kurzer Zeit einen guten Überblick über seine Arbeitsbereiche bekommen. Wenn er alleine auf dem Friedhof arbeitet, wartet viel Arbeit. Aber bei Fragen, die auftauchen, hofft er auf einen Rat z. B. der Hacketruppe, die montags meistens freiwillig auf dem Friedhof hilft. Tobias liebt das Lipperland sehr, wo er aufgewachsen ist. Er braucht keine großen Reisen, hängt an dem kleinen Ort Wehren, in dem er seit seiner frühen Jugend im Schützenverein aktiv mitmacht. Vor ein paar Jahren hat er in der Nähe seiner Wohnung eine Obstwiese angelegt und kann sich vorstellen, eines Tages einen Imkerkursus mitzumachen und sich ein Bienenvolk anzuschaffen. Viel mehr möchte er von sich gar nicht erzählen, das wäre doch nicht so wichtig. Als ich ihm sage, dass Herr Schäfer mehr erzählt hat, lacht er herzlich: „Er hat ja auch 16 Jahre seine Arbeit gemacht.“ Jetzt drücken wir ihm alle Daumen, dass er seine positive Einstellung, seinen Schwung und die Freude an seiner neuen Arbeitsstelle behalten kann.