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Evangelisch reformierte Kirchengemeinde Bad Meinberg

Sommertreff (7. Juli 2017)Unter schattenspendenden Bäumen treffen sich die ev.-ref. Kirchengemeinden Horn und Bad Meinberg bei bestem Sommerwetter.

Die Sonne meinte es gut mit den zahlreichen Gemeindegliedern, die sich unter den schattenspendenden Bäumen rings um die Bad Meinberger bei Kaffee und leckerem Kuchen trafen. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden boten dazu noch alkoholfreie Cocktails an, die beim sommerlichen Wetter gut ankamen.

Die Atmosphäre war dazu angetan, sich ungezwungen zu begegnen und auszutauschen. Die Gespräche verstummten erst, als Herbert Betke, Gemeindeglied aus Holzhausen-Externsteine, plattdeutsche Geschichten samt „Übersetzung“ vortrug.

Groß war die Überraschung, als die Glocken zum Gottesdienst einluden, und die Besucherinnen und Besucher sich für die „Horner Tür“ oder die „Bad Meinberger Tür“ der Kirche entscheiden mussten. In der Kirche fanden sie sich getrennt durch eine Mauer wieder. „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen“, so war denn auch das Motto dieses Gottesdienstes, den das Pfarrteam aus Horn und Bad Meinberg, Pastorin Irmela Lutterjohann-Zizelmann, Pastorin Petra Stork und Pastor Matthias Zizelmann, gemeinsam vorbereitet hatten.

ST02ST03Schnell war denn auch die Mauer durchbrochen und die Besucherinnen und Besucher im regen Austausch miteinander über das Erlebte. „Die Mauern hätten wir schon viel früher überwinden sollen.“, so ein Statement aus dem Gottesdienst. „Nun ist ein Anfang gemacht, so kann es weitergehen.“, eine weitere Stimme, die – wie viele andere - auf einem bunten Puzzle in der Kirche zusammengetragen wurden.

Bunt und vielfältig war auch die musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes. Horner und Bad Meinberger Posaunenchor unter der Leitung von Udo Mönks musizierten von Anfang an miteinander. Der Kirchenchor unter der Leitung von Utta Grotstollen-Niewald und der Gospelchor, geleitet von Arnold Fehlberg, sangen erst jeweils alleine, kamen aber dann nach dem Fallen der Mauer auch noch zusammen.

„Tanzen kennt keine Grenzen“, so luden die Tanzkreise beider Gemeinden mit ihrer Leiterin Rosi Mäcker ein, den Gottesdient zum Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ bewegt ausklingen zu lassen. Ein Gottesdienst, der in Bewegung brachte und bewegte, Mauern zu überwinden, sich gemeinsam auf den Weg zu machen, ging zu Ende und damit auch ein sommerlicher Nachmittag des Austausches und der Begegnung zweier Gemeinden, die über die Mauer in der Kirche eigentlich nur noch lächeln konnten, weil sie bei Anlässen wie diesen nicht mehr spürbar ist.